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Matthias Flothow
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Rupert

* um 650
+ (wahrsch.) 27.3.716 in Worms
24.9.774 Überführung der Gebeine in den Salzburger Dom anlässlich der Domweihe = Landesfeiertag in Salzburg.

Warum verließ Rupert Worms, wo er Bischof war und die kanonischen Bestimmungen ihn davon nicht entlassen?

Dopsch: Vielleicht war es der Gegensatz, in dem sich Rupert zu den neuen Machthabern im Frankenreich, den Hausmeiner aus dem Geschlecht der Karolinger, befand.

Jedenfalls stellt er dem Herzog Theodo I. Bedingungen für sein Kommen und kommt erst nach Regensburg, nachdem die Zusagen eingetroffen sind.

Rupert soll Theodo I. selbst getauft haben, wohl um eine besonders enge Verbindung zu ihm herzustellen.

Dies macht Rupert zum Apostel der Bayern.

Rupert begab sich per Schiff donauabwärts nach Lorch an der Enns. (Die Enns ist die Grenze zum Awarenreich). Von dort geht er zurück an den Wallersee, wo er christliche Romanen antraf.

Peterskirche in Seekirchen (genügt aber den Vorschriften eines Bischofssitzes nicht).

Von hier aus Verhandlungen mit Theodbert, der auf dem Festungsberg in Salzburg residierte.

Rupert trifft 694/700 in Salzburg ein.

Gründung eines Klosters zu Ehren des Apostelfürsten Petrus.

Gründung 711/712 der Maximilianszelle im Pongau.

Gründung 713/715 des Klosters Nonnberg als agilolfingisches Hauskloster. Erste Abtissin: Ruperts Verwandte Erentrudis.

 

 

Das sog. Rupertuskreuz aus Bischofshofen, heute im Dommuseum zu Salzburg (Ausschnitt):