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Matthias Flothow
dumii@web.de

Willibald

+17. Juli 797
Grab: Dom zu Eichstätt

Willibald ist um 700 in Südengland geboren und war der Bruder von Wunibald und der Walburga. Die Namen seiner Eltern Richard und Wune sind legendär, ebenso die angebliche königliche Würde. Willibald weilte vom 5. bis 20. Lebensjahr im Kloster Waltham und um das Ideal der asketischen Heimatlosigkeit zu verwirklichen, verließ er um 720 mit seinem Vater und seinem  Bruder Wunibald England, lernte von 720 bis 723 in Rom die lateinische Welt, 723 - 727 die Stätten der Bibel im HI. Land und 727 - 729 in Konstantinopel den griechischen Kulturkreis kennen. Von 730 bis 739 lebte er als Mönch in Monte Cassino.

Auf eine Anregung von Bonifatius berief ihn im Jahre 739 Papst Gregor III. nach Deutschland und wurde 740 in Eichstätt zum Priester und am 21.10. 741 bei Erfurt zum Bischof geweiht. Von Eichstätt aus richtete sich seine Missionstätigkeit auf Angehörige des bayerischen, fränkischen und schwäbischen Stammes zwischen Donau und Regnitz aus. Im Jahre 743 war er Teilnehmer am "Concilium Germanicum", ein Reformkonzil des Bonifatius, welches sich mit der Neuordnung der Kirchengüter und der Bekämpfung der heidnischen Bräuche beschäftigte.

In den Jahren 750 bis 760 errichtete er viele Kirchen und Stützpunkte. Die Synode von Atigny besuchte er im Jahre 762.

Der Nonne Hugeburc diktierte er am 23.6.778 den Bericht über sein Pilgerleben.