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Muspilli

Nach dem Wessobrunner Gebet ist das Muspilli das zweite Denkmal christlicher Stabreimdichtung in althochdeutscher Zeit.

Thema: Weltende.

Überlieferung: In der 2. Hälfte des 9. Jh. wurde es in eine Handschrift auf die freien Blattränder eingetragen.

Wilfried Hartmann (Ludwig der Deutsche, 2002) meint, das Muspilli sei in einer Handschrift überliefert, die Ludwig dem Deutschen gehörte. Er hält Ludwig für den Verfasser des Muspilli.

 

Erzbischof Adalram von Salzburg (gest. 836) schenkte dem späteren König Ludwig dem Deutschen eine Handschrift. (Widmung bei Adalram) Auf den Rändern dieser Handschrift wurde das Muspilli eingetragen (von ungeübter Hand).

Schmeller hat das Gedicht nach dem Wort Muspilli in Vers 57 so genannt: Muspili und Widmung

Kein Stein steht mehr fest,   
wenn der Sühnetag ins Land fährt,
fährt mit dem Feuer
die Menschen heimzusuchen:
Da kann kein Verwandter dem anderen   
helfen vor dem Muspilli.

Hier wird das Muspilli vorgelesen:
http://www.sagemaere.libsyn.com/category/Muspilli