Epochen

Linien

Orte

Personen

Werk/Buch














Matthias Flothow
dumii@web.de

Zurück zur Seite Agilolfinger

De poeta

at gafregin ih mit firahim         firiuuizzo meista,
dat ero ni uuas                             noh ûfhimil,
noh paum ... noh pereg ni uuas, ni ... nohheinîig
noh sunna ni scein,
no mâno ni liuhta,
noh der mâreo sêo.
Dô dâr niuuiht ni uuas enteo ni uuenteo,
enti dô uuas der eino almahtîco cot, manno miltisto,
enti dâr uuârun auh manake mit inan cootlîhhe geistâ.
enti cot heilac ...

Cot almahtico,
du himil enti erda gaworachtos,
enti du mannun so manac coot
forgapi,
forgip mir in dino ganada
rehta galaupa
enti cotan willeon,
wistom enti spachida enti craft,
tiuflun za widarstantanne,
enti arc za piwisanne
enti dinan willeon za gauurchanne.

Vom Dichter  Das erfuhr ich bei den Menschen als größtes Wunder, Dass weder die Erde war noch der Himmel oben, weder [...], noch die Sonne schien, noch der Mond leuchtete, noch der herrliche See. Als es da nichts gab an Enden und Wenden, da war der eine allmächtige Gott, gnädigstes der Wesen und da waren auch viele mit ihm, gute Geister, und der heilige Gott [...] Allmächtiger Gott, der Du Himmel und Erde wirktest (erschufest) und der Du den Menschen so viel Gutes gabst, gib mir in Deiner Gnade rechten Glauben und guten Willen, Weisheit, Spähsinn (Klugheit) und Kraft, dem Teufel zu widerstehen und das Böse abzuweisen und Deinen Willen zu wirken (tun).