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Matthias Flothow
dumii@web.de

Ludwig IV. der Bayer

Vorgänger: Herzog Johann I. in Niederbayern bis1340, Herzog Ludwig II. in Oberbayern bis .
Nachfolger: Stephan II. mit der Hafte ab 1347.
nach oben (Wittelsbacher vor 1506)


"der Mann auf der Paßhöhe des Mittelalters", "ganz der alte Wittelsbacher, schneidig, jähzornig, leutselig, ein rotgesichtiger Mann mit scharfer Adlernase, um die Lippen ein leises Lächeln" (Hubensteiner)

Ludwig der Bayer

Kurzinfo:
Herzog in Oberbayern ab 1294 gemeinsam mit Rudolf,
1310 Teilung in Bayern-Ingolstadt-Amberg (Ludwig) und Bayern München-Burglengenfeld (Rudolf)
Gemeinsame Regierung mit Rudolf bis 1319.

1314 gleichzeitige Königswahl Ludwigs und (seines Vetters) Friedrich des Schönen.
Entscheidung: Schlacht bei Mühldorf 1322.

Auseinandersetzung mit dem Papst Johannes XXII., der sich das Recht der Entscheidung über die Thronfolge vorbehalten wollte. 1324 Exkommunikation. Wegen Zusammenarbeit mit dem Ketzer Matteo Visconti aus Mailand Bann und Interdikt über das Reich.

Viele halten den Bann nicht ein, besondere Verbindung Ludwigs zu den Minoriten und zu Städten.

Versöhnung mit Friedrich dem Schönen, macht ihn zum Mitregenten im Reich. 1328 Kaiserkrönung in Rom (Salbung durch zwei Bischöfe, Krönung durch Sciarra Colonna, Weihe durch einen Bischof).

1329 Hausvertrag von Pavia: Die Nachkommen von Rudolf bekommen die Pfalz. Beim Aussterben der einen Linie soll die andere ihre Territorien erben (das wird 1777 und 1799 relevant!).

1330 auf dem Heimweg: Stiftung von Ettal.

1338: Deklarierung der Unabhängigkeit des gewählten Römischen Königs von der Anerkennung durch den Papst: Kurverein von Rhens.

Ludwigische Linie der Wittelsbacher bis 1777 (Maximilian III. Joseph)

(Quelle: Rall, S. 49ff)

 

* Februar/März 1282 in München (Schlögl), andere: * wohl Ende 1281/ Anfang 1282,
+ 11. 10. 1347 Puch bei Kloster Fürstenfeld
Grab: Dom in München

Sohn von Ludwig II.

1. oo um 1308 in Schlesien?

Beatrix

* um 1290 in ?
+ 24. 8. 1322 in München
Grab: Dom in München

Kinder:

1. Mechthild (Mathilde)* nach dem 21. 6. 1313 in ?
+ 3. 7. 1346 in Meißen
Grab: Altenzella
oo 1323 Friedrich II., Landgraf von Thüringen (Wettiner)
2. Ludwig V. der Brandenburger1. oo Margarete, Prinzessin von Dänemark
2. oo Margarete Maultasch, verw. Gräfin von Bogen
3. Stephan II. mit der Hafte1. oo Elisabeth, Tochter Friedrichs II., König von Sizilien (Haus Aragon)
4. Tochter 
5. Anna I. 
6. Agnes I. 

2. oo 25. 2. 1324 in Köln

Margarete

* um 1293 in ?
+ 23. 6. 1356 in Quesnoy
Grab: Minoritenkirche in Valenciennes

Kinder:

7. Margarethe*1325
1. oo Stefan von Kroation, Dalmatien und Slavonien (Anjou)
2. oo Gerlach, Graf von Hohenlohe
8. Annaoo 18. 2. 1339 mit Johann I.
+20.12.1340 in Landshut, Grab in Seligenthal
9. Ludwig VI. der Römer*7.5.1328 Rom, + 17.5.1365 Berlin, Grab Franziskanerkirche Berlin
1. oo Kunigunde, Tochter Kasimirs III. von Polen (Piast) und Anna, Tochter Gedemins, Fürst von Litauen
2. oo Ingeburg, Tochter von Albrecht I., Herzog von Mecklenburg und Eufemia, Tochter Herzog Erichs von Schweden
10. Elisabeth*1329, + 2.8.1402 Stuttgart, Grab: Stiftskirche Stuttgart
1. oo Cangrande II., Fürst von Verona (della Scala)
2. oo Ulich von Württemberg
11. Wilhelm*12.5.1330 Frankfurt/M., +15.4.1388 Quesnoy, Grab: Minoritenkirche Valenciennes
oo 1352 in Londen: Mechthild, Tochter von Heinrich I., Herzog von Lancaster, Graf von Derby und Lincoln,
12. Albrecht I.*25.7.1336 München, + 13.12.1404 im Haag (Den Haag), Grab Hof- und Kollegiatkapelle im Haag
1. oo 1353 Passau: Margarete, Tochter von Ludwig I.m Herzog zu Brieg in Schlesien
2. oo 1394 Köln: Margarete, Tochter von Adolf V., Graf von Kleve und der Mark
13. Otto V.* 1340/42 München, + 15.11.1379 Schloß Wolfstein, Grab Seligenthal
oo Katharina, Tochter von Karl IV., röm.-dt. Kaiser und Blanka, Tochter der Herzogs Karl I. von Valois, *1342 in Prag, + 26.4.1395 in Wien, Grab Stephansdom.
14. Beatrix* 1344, +25.12.1359, Grab Stockholm?
oo Erich XII, König von Schweden aus dem Hause der Folkunger, Eltern: Magnus II. Smek, König von Schweden, und Blanka, Tochter Johanns, Graf von Namur, *1339, +21.6.1359 an Gift, Grab: Stockholm?
15. Agnes II.*1345 München, +11.11.1352, Grab: Dom in München
16. Ludwig* Oktober 1347, +1348 München?, Grab: Dom in München

 

seit 1314 dt. König, seit 1328 Kaiser;

Nachfolger 1347 - 1349: Ludwig der Brandenburger, Stephan II. mit der Hafte, Ludwig VI. der Römer, Wilhelm I., Albrecht I., Otto V. der Faule.
Dann Landesteilung 1349


 

Nach dem Tod seines Vaters, Herzog Ludwigs II., dem Strengen von Oberbayern, nominell Herzog von Bayern, wurde L. zur Erziehung nach Wien geschickt. 

Seit 1301 unter Einfluss König Albrechts I. an der wittelsbachischen Herrschaft beteiligt, die Ludwigs älterer Bruder Rudolf I. seit dem Tod des Vaters allein ausgeübt hatte. 1308 kommt es zum Streit um die wittelsbachischen Güter. 1310 teilen die Brüder Ludwig und Rudolf das Land, dabei erhielt Rudolf I. einen Landesteil um Ingolstadt.

Streit mit den "Österreichern", der im November 1313 mit dem Sieg Ludwigs über das österreichische Heer in der Schlacht bei Gammelsdorf endete und die Fortdauer der wittelsbachischen Herrschaft in Niederbayern sicherte. (Aber: Die Bedeutung der Schlacht bei Gammelsdorf wird unterschiedlich gesehen, von Scharmützel bis Entscheidungsschlacht, s. Historisches Lexikon Bayerns z.St.) 

Nach dem Tod Ks. Heinrichs VII. am 24.8.1313 erfolgte im Oktober 1314 eine Doppelwahl zwischen Herzog Friedrich von Österreich und dem von der luxemburgischen Partei unterstützten Ludwig dem Bayern (das luxemburgische Oberhaupt war noch minderjährig). Der Wittelsbacher wurde unterstützt von der luxemburgischen Partei (Mainz, Trier, Böhmen, Brandenburg, Sachsen-Lauenburg) und am 19.10.1314 in Frankfurt mit fünf Stimmen gewählt und wurde in Aachen gekrönt. Friedrich wurde unterstützt von der habsburgischen Partei (Köln, Pfalz, Sachsen-Wittenberg) erhielt am 20.10.1314 in Sachsenhausen drei Stimmen und wurde in Bonn gekrönt.

Am 28. September 1322 kam es bei Mühldorf am Inn zur Entscheidungsschlacht im jahrelangen Thronstreit, in der Friedrich der Schöne geschlagen wurde und in Ludwigs Gefangenschaft geriet: "Vetter, wir sehen Euch gerne!" (auf der Trausnitz in der Oberpfalz). Der Erfolg Ludwigs blieb jedoch durch Herzog Leopold von Österreich, durch die luxemburgische Partei und durch die Auseinandersetzungen Ludwigs mit dem Papsttum gefährdet.

Hofgartenarkaden

Als Nachfolger Clemens V. (+ 1314) war seit August 1316 Johannes XXII. Papst. Dieser beanspruchte das Entscheidungsrecht im deutschen Thronstreit und das Reichsvikariat in Italien. Nach dem Sieg L.s über Friedrich den Schönen, strengte Papst Johannes am 8.10. 1323 ein Verfahren wegen angeblich widerrechtlicher Führung des königlichen Titels und der Unterstützung von Häretikern gegen L. an. Verhandlungsangebote L.s wies der Papst zurück und verhängte am 23.3.1324 wegen Missachtung des päpstlichen Gerichts den Kirchenbann über L., der daraufhin versuchte, auf außerkirchlichem Wege (Sachsenhäuser Appellation) die Rechtgläubigkeit des Papstes in Zweifel zu ziehen und die Einberufung eines Generalkonzils zu erreichen. 

Nach dem Scheitern dieser Bemühungen erstrebte Ludwig seit Beginn des Jahres 1325 intensiv die Aussöhnung mit dem Habsburgern, die durch den »Münchener Vertrag« (5. Sept. 1325) zustande kam, in dem festgelegt wurde, dass gemeinschaftlich regiert werden sollte. Es folgte der »Ulmer Vertrag« (Anfang 1326), in dem Ludwig Friedrich als Mitkönig anerkannte und sogar den Herrschaftsverzicht erklärte für den Fall der Zustimmung der Kurie zu den Habsburgern.

Es gelang aber Friedrich nicht, seinen Bruder Leopold und den Papst zur Anerkennung dieser Vereinbarung zu machen. Dadurch wurde deutlich, dass Papst Johannes XXII. weder an einem habsburgischen noch an einem wittelsbachischen Königtum interessiert war, sondern eigene politische Pläne verfolgte.

Michael Ignaz Schmidt stellt das in seiner "Geschichte der Deutschen" so dar:

"Da er <Friedrich> sah, dass er nicht Wort halten konnte, stellte er sich von selbst zu München wieder ein, und warf sich seinem Gegner in die Arme, der durch diese Großmuth gerührt nun mit Friderichen als seinem besten Freunde umging, mit ihm an einer Tafel speisete, und in einem Bette schlief, ja so gar, da er seinem bedrängten Sohn nach Brandenburg zu Hülfe ziehen mußte, ihm die Statthalterschaft von Baiern auftrug <...> Der in Deutschen Sinnen unerfahrne Papst Johann, dem dieser Überrest altdeutscher Treue und Redlichkeit unbegreiflich vorkam, schrib hierüber dem König Karl von Frankreich, diese unglaubliche Vertraulichkeit und Freundschaft sey ihm aus Deutschland selbst durch ein Schreiben gemeldet worden." (Schiller: Deutsche Treue)

Die Beruhigung der Situation in Deutschland ermöglichte es L., im Frühjahr 1327 nach Italien zu ziehen, wo er am Pfingstsonntag (31.5. 1327) in Mailand mit der eisernen Krone des Königreichs Italien gekrönt wurde. Am 7.1. 1328 zog er in Rom ein und erhielt am 17.1. 1328 aus der Hand des Sciarra Colonna, dem Beauftragten des populus Romanus, die Kaiserkrone - unter bewusster Missachtung des päpstlichen Anspruchs auf die Kaiserkrönung. Am 18.4. 1328 ließ Ludwig die Absetzung Johannes XXII. verkünden und am 12.5. (Himmelfahrt) den Franziskaner Petrus von Corbario von Klerus und Volk von Rom zum Papst wählen (Nikolaus V.).

In der Folgezeit rückte der sog. »Theoretische Armutsstreit« in den Mittelpunkt der Auseinandersetzungen. Nach Marsilius v. Padua, fanden im Sept. 1328 auch Michael v. Cesena, der Generalminister des Franziskanerordens, Bonagratia v. Bergamo und Wilhelm v. Ockham, die über die Frage von Armut und Eigentum in Konflikt mit dem Papst geraten waren, Zuflucht an L.s Hof.

Die nach dem Tod Friedrichs des Schönen (13.1.1330) erforderlich gewordene Rückkehr L.s machte ein weiteres Eingreifen in der Lombardei unmöglich.

1330

Lit.: Manfred Heim, 28. April 1330. Die Gründung des Klosters Ettal, in: Nach Jahr und Tag, S. 141.

Der Ausgleich mit den Habsburgern stärkte L.s Position gegen König Johann v. Böhmen, so dass er im Herbst 1331 und 1332 versuchen konnte, eine Aussöhnung mit Johannes XXII. zu erreichen, die an der Weigerung des Papstes scheiterte. Auch ein Abdankungsplan Ludwigs vom Herbst 1333 brachte keine Einigung zustande.

Nach dem Tod Johannes XXII. (4.12.1334) schien sich unter Benedikt XII. eine Einigung anzubahnen. Die Verhandlungen standen im Mai 1336 kurz vor dem Abschluss, wurden dann jedoch auf französische Intervention unterbrochen und schlugen schließlich im April 1337 fehl, als Benedikt XII. auf Druck Philipps von Frankreich die Forderungen Johannes XXII. erneuerte, dass Ludwig zunächst den 1324 verhängten Kirchenbann anerkennen und vor Erteilung der Absolution auf jegliche Herrschaft im römischen Reich verzichten müsse.

Bemühungen der deutschen Bischöfe und der Reichsstände im Frühjahr 1338 zwischen Ludwig und der Kurie zu vermitteln, blieben aufgrund der ablehnenden Haltung des Papstes ohne Erfolg. Infolgedessen erklärten Mitte Juli 1338 die Kurfürsten im sog. »Rhenser Weistum«, dass der von ihnen Erwählte der päpstlichen Approbation nicht bedürfe, da er bereits kraft der Wahl im ganzen Römischen Reich herrschaftsberechtigt sei. Auf zwei Reichstagen in Frankfurt und Koblenz im Sommer 1338 konnte Ludwig seine Position festigen. Auch die folgenden Jahre brachten keinen Ausgleich mit der Kurie in Avignon. Nachfolger Benedikts XII. (+ 25.4. 1342) wurde im Mai 1342 Pierre Roger, der frühere Erzieher Markgraf Karls von Mähren, der als Clemens VI. Thronansprüche des Hauses Luxemburg förderte und 1343 die Kurfürsten zur Neuwahl aufforderte. Am 22. April 1346 erneuerte Karl der Kurie für den Fall seiner Wahl die Zusagen seines Großvaters Kaiser Heinrich VII. und verpflichtete sich, Ludwig mit allen Mitteln auf eigene Kosten zu bekämpfen. Nach päpstlichen Eingriffen in die Zusammensetzung des Kurkollegs, wählten am 11.7. 1346 fünf Kurfürsten den Markgrafen von Mähren zum König. Im Frühjahr 1347 begann schließlich der Kampf zwischen Ludwig dem Bayern und Karl IV., dessen Ausgang durchaus ungewiss war. Der Tod Ludwigs am 11.10. 1347 auf der Bärenjagd bei Puch in der Nähe des Klosters Fürstenfeld bei München beendete die Auseinandersetzung. - 

L. hatte stets die Sicherung und Erweiterung der wittelsbachischen Machtbasis angestrebt. Diesem Ziel diente seine zweite Ehe, die er 1324 mit Margarete, einer Tochter des Grafen Wilhelm III. von Hennegau schloss, nachdem er in erster Ehe mit Beatrix v. Glogau (um 1309) verheiratet war.

Diesem Ziel dienten auch die Heiraten seiner Kinder.

Am 4.8. 1329 regelte er im sog. Hausvertrag von Pavia sein Verhältnis mit der Pfälzer Linie der Wittelsbacher. Seit dem Tod seines niederbayerischen Vetters Heinrich XIV. im Jahre 1341 besaß L. die bayerischen Lande nahezu vollständig, deren Rechtssicherheit er durch das Oberbayerische Landrecht von 1334/35 (1346) entscheidend förderte. Im Herbst und Winter 1341/42 gelang es Ludwig, durch eine eigenmächtige Eheannullierung Margarete Maultasch mit dem Markgrafen Ludwig v. Brandenburg, dem Sohn Ludwigs, zu verheiraten und die Grafschaft Tirol dem wittelsbachischen Einflussbereich anzugliedern. Die Sicherung der Ansprüche seines Geschlechts auf das deutsche Königtum hat er nicht erreicht. -

Schluß: 1346 wählten fünf Kurfürsten in Rhens den Luxemburger Karl IV. zum (Gegen-)König. Der Papst erkannte die Wahl an. Im Frühjahr 1347 kommt es zwischen Ludwig dem Bayern und Karl IV. zum Krieg um die Macht. Aber es kommt zu keiner Schlacht. Am 11. Oktober 1347 geht Ludwig in Puch bei Fürstenfeldbruck auf Bärenjagd und erleidet dabei einen tödlichen Schlaganfall.

Gedächtnissäule in Puch.

Von Zeitgenossen wurde L.s Mut und Entschlossenheit zum Handeln betont, zugleich aber auf seine Strenge und seine Unbeständigkeit verwiesen. Dieses überwiegend negative Urteil ist in der neueren Forschung einer ausgewogeneren Beurteilung gewichen, die vor allem betont, dass L. mit seiner Politik langfristige Ziele zu verfolgen suchte, es aber zeitlebens mit übermächtigen Gegnern zu tun hatte. Mit den Habsburgern hatte er frühzeitig die Aussöhnung gesucht, in dem Bemühen, den luxemburgischen Einfluss einzudämmen. Gegenüber der Kurie war er bemüht, die Anerkennung seines Herrschertums zu erlangen. Unbestritten ist, dass sich L. durch die Schutzgewährung für Marsilius v. Padua und die Flüchtlinge des Franziskanerordens ein bleibendes Verdienst erwarb. Der Beiname `der Bayer' aus der Auseinandersetzung mit Johannes XXII. ist ihm gleichwohl geblieben. Innenpolitisch zeichnete sich Ludwigs Politik durch aktive Landfriedens- und Städtepolitik aus sowie durch Anerkennung der Klöster als herrschaftliche Faktoren in Bayern (Gründung von Ettal, Förderung von Fürstenfeld), zudem versuchte er das Behörden- und Gerichtswesen zu reformieren.

Ludwig unterlaufen zwei Irrtümer: (nach Kraus, S. 147ff)

1. Irrtum:
Ludwig steigt in ein Argument ein, das ihn isolieren muss gegenüber dem Papst, gegenüber Frankreich.

2. Irrtum: 
Ludwig lässt sich 1328 durch den Vertreter des Volkes von Rom krönen, dann erfolgt die Wahl eines Gegenpapstes und die Krönung durch ihn.