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Matthias Flothow
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Moosburg

Kastuluskloster:

Gründung wird sowohl den Agilolfingern, als auch der Familie der Fagana zugeschrieben.

772 ist der Abt Reginperth des Benediktinerklosters auf der Synode von Dingolfing.

788 Nach dem Sturz Tassilos III. wurde Moosburg Reichsabtei.

807 Das Kloster St. Maria erwirbt die Reliquien des angeblich unter Diokletian gemarterten Hofspeisemeisters Kastulus.

817 Nach den Aachener Konstitutionen hatte es keine materiellen Verpflichtungen.

895 König Arnulf schenkt die Abtei an Freisings Bischof Waldo als bischöfliches Eigenkloster. Der Bischof von Freising war Abt von Moosburg.

1006-1039 Bischof Egilbert (geb. Graf von Moosburg) läßt das Kloster in ein Kollegiatsstift umwandeln. Die letzten Benediktiner werden nach Weihenstephan umgesiedelt. Propst war immer ein Domherr von Freising.

12. Jh. Stiftsschule.

1158-1184 Bischof Adalbert errichtet die romanische Basilika.

1212 Weihe der Basilika.

1255 Durch die Landesteilung wird der Ort niederbayrisch.

1468 Der Chor wird umgebaut

1486-1507 Unter Propst Theoderich Mayer (Dompropst von Freising) wird des Chorgestühl aufgestellt.

1513 Hans Leinberger vollendet den Schnitzaltar.

1524-52 Propst Leo Lösch (später Bischof von Freising) gibt dem Stift neue Statuten

Im Zug der Reform des Weltklerus läßt Wilhelm V. Moosburg mit dem Stift St. Martin in Landshut vereinigen. Dazu gibt 1594 Papst Clemens VII. seine Einwilligung.

1598 wird die Transferierung durchgeführt (gegen Proteste der Kanoniker bei St. Kastulus).

 

1862-74 Renovierung, dabei Ersatz der barocken Ausstattung durch eine historistische nach Entwurf von Paul Weiß, Landshut.

 

S. www.alt-moosburg.de