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Matthias Flothow
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Regensburg

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Die älteste christliche Inschrift auf bayerischem Boden findet sich auf einem römischen Grabstein des 4. Jh: "In beatam memoriam Sarmannine quiescenti in pace martiribus sociatae." (Zum frommen Gedächtnis an Sarmannina, die im Frieden ruht, den Märtyrern beigesellt).

Vita des Emmeram: das befestigte Regensburg!

 

Schreibschule des Bischof Baturich (817-847)

 

1320: Bereits 1320 hat Regensburg ein Dominikanerkloster und ein Franziskanerkloster. Beide treten hervor in herausragenden Personen:

Bei den Dominikanern forscht und lehrt Albertus Magnus. Durch ihn wird Aristoteles in das abendländische Denken eingeführt. Das hat bleibende Folgen für die Geistesgeschichte der kommenden Zeit.

Bei den Franziskanern lebt und predigt Berthold von Regensburg. Er zieht herum und hat ungeheuren Zulauf. Andersherum hatten seine Zuhörer eine hohe Erregbarkeit.

Lit.: Silcia Codreanu-Windauer. 21. Februar 1519. Die Vertreibung der Juden aus Regensburg, in: Nach Jahr und Tag, S. 193ff.

Reformation

1523, 26. August: Luther schreibt von Wittenberg aus an den Rat der Stadt: Ihm sei bekannt, dass in der Stadt "die bepstische priesterschaft mechtig und dem Evangelio Gottes widderstendig" sei und dem Volke Gottes das heilsame Wort verwehrt werde. Er ermahnt den Rat, einen evangelischen Prediger zuzulassen und tadelt die Wallfahrt zur Schönen Madonna (Museum der Stadt Regensburg).

1525 verhandelt Dr. Johann Hiltner (1495 - 1567), Rechtskonsulent der Stadt, persönlich mit Luther, um einen geeigneten Prediger nach Regensburg zu bekommen. Am 8. Mai schickt Luther ein Schreiben an die Stadt Regensburg, dass er der Bitte der Stadt, besonders der des Dr. Hiltner, derzeit nicht entsprechen kann. (HStA München, Gemeiners Nachlaß K 40/4 Bl. 111a).

1542: Am 7. Oktober 1542 protestiert König Ferdinand gegen die Einführung der neuen Lehre in Regensburg. (StadtA Regensburg Eccl.5 ad 23). Trotzdem führt der Rat die Reformation ein und erbittet sich vom Rat zu Nürnberg Dr. Johannes Forster.

1542: Am 10. Oktober erscheint ein "Wahrhaftiger Bericht des Rats der Stadt Regensburg, warum er den evangelischen Gottesdienst eingeführt hat", nachdem er sich schon einige Jahre um evangelische Prediger bemüht hat und auf Abschaffung aller Missbräuche in den katholischen Gottesdiensten gedrängt hat. (StadtA Regensburg Eccl. I 3a)

 

 

 

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