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Matthias Flothow
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Reisbach

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Reisbach ist im 8. Jh. eine angesehene Herzogspfalz der Agilolfinger.
799 und 900 ist sie Tagungsort der bayerischen Provinzialsynoden, weil sie an der Grenze der vier bayerischen Herzogtümer liegt (Regensburg, Passau, Freising und Salzburg).

Wessobrunn hat Besitz dort.

Die heilige Wolfisindis wurde (mindestens seit 1139, wie eine Regensburger Urkunde bezeugt) hier als Jungfrau und Märtyrerin verehrt.

Seit dem 10. Jh. sind die Herren ("Gaugrafen") von Warth Inhaber des Schlosses und Grundherren der umliegenden Ortschaften. Sie verkaufen 1438 ihren Markt Reisbach mit allem Zubehör (Gerichtsrechten, Burglehen, Gütern) an Herzog Heinrich von Niederbayern. Der verleiht dem Markt 1435 ein Wappen, drei Jahrmärkte und einen Wochenmarkt und richtet ein herzogliches Gericht ein.

Bauten:
Um 1125 erste St. Michaelskirche, an deren Stelle 1400 der heutige Bau.
Prachtvolle Holzfiguren (Stephan Rottaler zugeschrieben) und 16 Tafelgemälde, die der Regensburger Schule entstammen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

© Matthias Flothow